Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit "ayurvedischer Medizin"

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DaVinci
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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von DaVinci » Donnerstag 6. Oktober 2016, 13:57

Hi gsxr,

hat dein Arzt auch Blutwerte wie HCG (um zu sehen ob eine Ledygzell-Störung der Hoden vorliegt) abgenommen und/oder den Prolaktinwert bestimmen lassen? Oder ob auch die Schilddrüsen zu langsam laufen und der Cortisolspiegel zu hoch ist, eventuell auch Östradiol? Ich meine, bevor er da deine körpereigene Hormonproduktion mit Nebido eliminiert. Aber das sind die Schulmediziner, "ein gesunder Patient, ist ein verlorener Patient."

Eine Applikation mit Nebido alle 3-4 Monate führt zu starken Spiegelschwankungen, bed. der Wirkstoff bleibt nicht Konstant! Bespreche mal ob der Arzt dir Nebido alle 6 Wochen injiziert oder du dir selber 125mg (0,5ml) Testosteron Depot (Enantat) alle 7 Tage.

Auch machst du im Trainingsprinzip einiges unrichtig, finde ich. Reduzier dein Training mal auf 2-3 x Woche und nicht länger wie 45Min.! So förderst du nicht das katabole Hormon Cortisol und übersäuerst deine Muskeln. Übertraining ist für einen hohen Testosteronhaushalt kontraproduktiv. Versuche die Königsübungen immer am Anfang des Trainings zu absolvieren, Kniebeugen - Bankdrücken - Kreuzheben. Iss viel Fisch, rotes Fleisch und Gemüse wie auch gesunde Fette. Auch in Rotwein sind natürliche Aromatesehemmer und Testosteronstimulanten - wie z.B. "Bor" enthalten. 0,2l täglich für 5 Tage und 2 Tage Pause ON/OFF System wird empfohlen, laut Studien.

Zu den Alternativen: Du musst nicht eine hohe Dosis an NALT konsumieren, empfohlen wird 300-1000mg täglich. Kaum einer fährt die Dosierungen die ich aus der US-Studie habe. Das was ich dir an Pflanzenstoffe wie auch 7-Keto-DHEA, zumindest erwähnt habe (empfehlen tue ich nichts ohne Heilkunde) ist ein Versuch wert.

Es obliegt dir ob du es Versuchen möchtest die endogene Testosteronproduktion anzukurbeln oder auch nicht. Sollte es nur mit exogener Zufuhr funktionieren, würde ich das Intervall mit Absprache des Arztes verkürzen.

Bei Fragen, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

MfG
DaVinci

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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von gsxr » Donnerstag 6. Oktober 2016, 14:29

Hi DaVinci,
die Sache ist bei mir seit einigen Jahren am laufen. Also ich mit 40 die Probleme bekam, habe ich definitiv falsch diätet (fettarm... vegan...) und primär Ausdauersport betrieben.

Nun bin ich aber informiert (siehe meine Threads hier) und ernähre mich Testosteron-Optimal, vermeide Phyto-Östrogene ganz, und trainiere auch korrekt (viel Gewicht, wenig Wiederholungen), wobei Beine besser sein könnten (Storchentreter lassen sich mühsam trainieren).

Da aich auch Ballsport in der Mannschaft betreibe, ist auch eine Ausdauerkomponente unverzichtbar. Zuviel Sport ist es nicht (5x pro Woche ist es nur, wenn ich Wettbewerbe bestreite).

Da ich Ü50 bin, ist das mit Kniebeugen und Kreuzheben so eine Sache, da bin ich vorsichtig. Statt Kniebeugen mach ich Beinpresse, Kreuzheben mach ich nicht..

Nebido bekomme ich alle 6 Wochen, nur so erreiche ich einen mittleren testo-Wert (mit alle 3 Monate nebido war ich noch leicht unter Minimum), von daher halten sich die Schwankungen in Grenzen.

E2 Östradiol habe ich 42pg/ml, Cortisol 12,6ug/dl und D3 habe ich 50ng/ml, testo habe ich 512ng/dl

HCG wurde nicht gemacht von Endokrinologen, Schilddrüse ist absolut mittig in Norm, MRT Hypophyse ohne Befund. Der endokrinologe sagt: Idiopathischer hypogonadotroper Hypogonadismus, und da kann man nur substituieren...

Und nochwas: trotz Nebido alle 6 Wochen lauf ich keineswegs mit der Dauerlatte rum, ganz anders vor 10 Jahren...

Zusätzlich nehm ich normale Mengen Protein (whey), Zink, Magnesium, L-Arginin, L-Glutamin, BCAA, Creatin... und Omega-3 Öl.

Was denkst du ? Ich bin nicht schlauer obwohl ich seit 10 jahren alles versuche, um die Ursache zu finden...
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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von Bratorge5 » Donnerstag 6. Oktober 2016, 14:37

gsxr hat geschrieben:trotz Nebido alle 6 Wochen lauf ich keineswegs mit der Dauerlatte rum, ganz anders vor 10 Jahren...
Du bist ja auch jetzt 10 Jahre älter ;)

Ich glaube es gibt keinen 50-jährigen, der (ohne Potenzmittel) mit Dauerlatte rumläuft... Bei den meisten Männern nimmt die Potenz ab Ende 30 stark ab... Das solltest du vielleicht auch irgendwo mal akzeptieren... Auch wenn es mit den richtigen Mittelchen (ob pflanzlich oder chemisch sei mal dahingestellt) zumindestens "fast" wieder so sein wird wie in jungen Jahren.

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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von gsxr » Donnerstag 6. Oktober 2016, 14:50

Bratorge5 hat geschrieben:[... Bei den meisten Männern nimmt die Potenz ab Ende 30 stark ab... Das solltest du vielleicht auch irgendwo mal akzeptieren...
Die Frage ist nur, wie schnell... innerhalb eines halben Jahres ??? Von "immer" Morgenlatte, so dass Frühstück machen ohne vorher wichsen nicht ging, weil das Ding einfach stand, hin zu komplett nie mehr eine Morgenlatte ?

Ne, das kann mir keiner weismachen... Auch beim sex war er immer prall, und ich konnte den zeitpunkt wann ich kommen wollte nach belieben steuern, hin zu immer Erektion halten durch stetige Stimulation, fällt die kurz weg fällt die Erektion zusammen, auch ohne Höhepunkt.

Nein, da ist irgendwas passiert.. das hat nix mit älter werden zu tun..

Ich kann mit dem Zustand jetzt leben, mit unseren Pillchen, aber die Geilheit die fehlt, und das wurmt mich, weil genau deshalb ist es auch schwer, zum Höhepunkt zu kommen... auch bei der Selbstbefriedigung...
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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von Bratorge5 » Donnerstag 6. Oktober 2016, 15:11

Warum es nur so schnell ging, darüber kann ich jetzt nur spekulieren, bin aber kein Fachmann, deshalb lasse ich das lieber. Fakt ist jedenfalls, Anfang 50 ist es nicht mehr normal ständig mit Dauerlatte herumzulaufen und diese von dir beschriebenen extremen Morgenlatten zu haben. Ob der Weg dorthin nun langsam oder schnell ging sei jetzt mal ausser Acht gelassen, denn selbst wenn du den Grund kennen würdest - du bist nun Anfang 50 und da ist es nun mal nicht mehr so wie mit 30/40...

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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von gsxr » Donnerstag 6. Oktober 2016, 15:39

@Bratorge5: gut, ich gebe dir recht. Allerdings sagt selbst mein Urologe die Potenz streut, und auch mit 50 haben viele da kein Problem, er sagt es gäbe da kein fixes Alter, ab dem man sagen kann, ab da geht es bergab...

Das mit der Morgen/Dauerlatte erwähne ich auch nur deshalb, weil wenn man das Testosteron-Präparat Nebido googelt, viele sich beschweren, Sie hätten nun eine Dauerlatte und empfinden das als störend... nun ich habe das halt nicht... Damals empfand ich die Morgenlatte auch eher als störend, grins, heute vermiss ich sie...

Würde ich den Grund kennen, wäre mir trotzdem wohler... es könnte ja sein, dass ich immer schon eher wenig Testosteron hatte (das wurde halt mit 40 erstmals bestimmt), allerdings frage ich mich dann, woher ich die gute Potenz hatte...

Halt alles Fragen, auf die mir die medizin keine Antworten geben kann, deswegen interessieren mich auch Alternative Wege, wie dieser Thread hier...
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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von DaVinci » Donnerstag 6. Oktober 2016, 17:26

Das man ab 40 oder mit 50 nicht mehr permanent Sex haben kann ist schlichtweg falsch!

Mein Onkel ist 65 und Sexsüchtig!

Gsxr, bei dir als du 40 warst und plötzlich keine Libido mehr hattest kann viele Ursachen haben. Eventuell sogar eine Ursache wie Dopamin-Insuffizienz. Lies mal über Dostinex (Cabergoline), bei der Einnahme dieses beschriebene Mittel konnten Männer nicht genug von Orgasmen kriegen, da das Hormon Prolaktin dadurch absolut abgedämpft wird. Ich empfinde aber natürliche Dopaminstimulatoren / Prolaktinhemmer für optimaler, da sie keinen Prolaktin-Rebound-Effekt verursachen. Wie gesagt, "Dopamin arbeitet Hand in Hand mit Testosteron zusammen und ist ein Gegenspieler des Prolaktinhormones."

Es wird schwierig, denn wenn du Nebido absetzt ist deine Achse erstmal im Keller. Externes Testosteron drosselt die Hypopyhsenhormone LH und FSH, diese wurden dadurch auf 0 geschraubt. Bedeutet du müsstest es versuchen mit der Alternativmedizin auf die Normwerte zu scrollen.

Sollte das ganze nicht funktionieren, obwohl ich z.B. 7-Keto-DHEA für sehr potent halte, würde ich den Arzt oder einen anderen dazu überreden auf Testosteron Depot alle 7 Tage umzusteigen. Wenn du externes Testosteron schon seit über 10 Jahren substituierst, kann es passieren das kaum mehr was aus der Ejakulation raus spritzt, da die Hoden gar kein eigenes Testosteron mehr produzieren, deshalb sollte man bei einer Dauer-TET halbjährlich HcG applizieren (spreche mit deinem zuständigen Arzt diesbezüglich). 2-3 x Woche 250i.e.-500i.e. /Woche für 2 Wochen, diese Applikation des Gonadotropins stimuliert direkt die Zwischenhoden-Ledygzellen Testosteron zu produzieren. Du wirst wieder abspritzen und die Libido steigt an, Hoden sind wieder Prall und erlangen einen Volumen wie zuvor ohne exogenen Testosteron! Problem gelöst. Versuche darüber mit deinem Arzt zu sprechen bzw. ihn zu überreden. HcG Pregnyl ist nicht teuer und in deinem Fall das einzig Wahre. Vergiss aber nicht das HcG nur in einer Testosteronersatztherapie erfolgen darf und die TET bleibt!

MfG
DaVinci

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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von Taps » Freitag 7. Oktober 2016, 07:38

DaVinci hat geschrieben:Ich empfinde aber natürliche Dopaminstimulatoren / Prolaktinhemmer für optimaler, da sie keinen Prolaktin-Rebound-Effekt verursachen.
Und das wären (zum Beispiel) welche?

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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von DaVinci » Freitag 7. Oktober 2016, 09:20

Hallo Taps,

habe ich im Thread schon beschrieben.

N-acetyl-l-Tyrosin, Mucuna Pruriens L-Dopa wie auch Vitamin B6.

Taps
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Re: Vorstellung und Wiederherstellung der Achse mit Ay.-Medi

Beitrag von Taps » Freitag 7. Oktober 2016, 09:45

Danke,
aber irgendwie komme ich mir in diesem Thread vor wie mitten in einer Doktorarbeit über "Körperchemie des Menschen in Grenzbereichen".
Da kann man täglich zwei Beiträge lesen und locker nichts kapieren, aber noch mal alles in 1 - 2 Abschnitten durch zu lesen wäre für mich Folter gewesen.

Und außerdem wäre ich vom Namen her niemals darauf gekommen, dass außer Vitamin B6 das Andere auch natürliche Stoffe sind.

Nochmals Danke und nichts für ungut.

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