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Das Bitcoin-Orakel - Diskussion über Bitcoin BTC

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Re: Finden mich Behörden ? bei Zahlung Kreditkarte SEPA BTC

Beitrag von Flocki » Mittwoch 30. September 2015, 16:11

Maxamor hat geschrieben:ME wird nur eine Entscheidung der Shopinhaber, nur noch BTC zu akzeptieren, die Käufer auch auf BTC stossen.
Ich vermute, dass dies eher nicht funktionieren wird, weil ein Shop, der nur noch BTC akzeptiert, damit einen relevanten Teil seiner Kundschaft zu den Shops treibt, die nach wie vor auch traditionelle Zahlungsweisen anbieten. Um die Käufer auf BTC zu stoßen wäre es hilfreicher, wenn ein Shop zumindest einen Teil seines durch diese Zahlungsart bedingten Kostenvorteils an den Kunden weitergeben würde. Bekommt der Käufer nämlich einen Rabatt bei der Zahlung mit BTC, dann hat er plötzlich einen realen Vorteil, den er mit traditionellen Zahlungsweisen nicht hätte.

ciao
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Re: Finden mich Behörden ? bei Zahlung Kreditkarte SEPA BTC

Beitrag von Vardenix » Mittwoch 30. September 2015, 16:22

Flocki hat geschrieben:Ich vermute, dass dies eher nicht funktionieren wird, weil ein Shop, der nur noch BTC akzeptiert, damit einen relevanten Teil seiner Kundschaft zu den Shops treibt, die nach wie vor auch traditionelle Zahlungsweisen anbieten. Um die Käufer auf BTC zu stoßen wäre es hilfreicher, wenn ein Shop zumindest einen Teil seines durch diese Zahlungsart bedingten Kostenvorteils an den Kunden weitergeben würde. Bekommt der Käufer nämlich einen Rabatt bei der Zahlung mit BTC, dann hat er plötzlich einen realen Vorteil, den er mit traditionellen Zahlungsweisen nicht hätte.
(Tief) im Westen nichts Neues. Das hast du doch schon mehrere Male so gepostet, ist auch richtig, aber keine neue Info.

Schade, dass da immer noch nichts zum spannend erwarteten Vergleich Vorteile Sepa-Überweisung vs. Bitcoin-Überweisung gekommen ist... Magst nicht? :twisted:

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Schwaches Bild, wenn man nicht eingestehen kann, sich aus anderen Motiven verrannt zu haben! Da ich dich hinter den Kulissen schon kennen gelernt hab, war das für mich zu erwarten. Bye! :negative:

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Re: Finden mich Behörden ? bei Zahlung Kreditkarte SEPA BTC

Beitrag von Joker666 » Mittwoch 30. September 2015, 16:32

Es gibt bereits in anderen Bereichen Shops für Waren und auch Dienstleistungen, die bei Bitcoin Zahlung einen teils nicht unerheblichen Rabatt gewähren.
Früher oder später, wird dies wohl auch bei unseren Shops so kommen.
Ich vermute, dass das Anbieten nicht zu verfolgender Sepa Konten und das Bezahlen eines diskreten Kk Zahlungsabwicklers nicht ganz billig sind, was natürlich in die Preiskalkulation einfließt.
Man kann ja schlecht private Kontodaten für so etwas nutzen.
Und offizielle KK Zahlungsdienstleister fallen eher auch flach.
Bin gespannt, in welche Richtung sich das alles entwickelt.

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Re: Finden mich Behörden ? bei Zahlung Kreditkarte SEPA BTC

Beitrag von Diavolo » Mittwoch 30. September 2015, 16:53

Ich bin nicht schnell genug, ich wollte gerade posten aber manchmal muß man auch arbeiten. ;)

Es wird höchste Zeit die Diskussion einigermaßen zu befrieden, einfach aufeinander zugehen. Es gibt keinen echten Grund Bitcoin komplett abzulehnen, es gibt keinen echten Grund Bitcoin kritiklos in den Himmel zu preisen.

Deshalb mein Fazit bis jetzt:

Hat eine Zahlung mit Bitcoin statt mit SEPA für den Normalbesteller in der momentanen Lage keine siginifikaten Sicherheitsvorteile, weil keine Nachforschung über SEPA statt findet und weil man sowieso mit größter Wahrscheinlichkeit bei der Lieferung an eine Realadresse erwischt wird = OWI.
Gott bewahre uns vor einer Änderung dieser Lage.

=> Bitcoin ist kein MUSS, sondern ein KANN.

Bitcoin (o.ä.) zwingend erforderlich ist, wenn man komplette Anonymität herstellen will. Dazu ist aber zwingend der anonyme Drop erforderlich, der aus einer OWI u.U. einen Straftatbestand machen kann bzw. die Behörden erst zu richtiger Nachforschung ermuntert.
Inwiefern der Kauf von Bitcoin (denn die erwirbt man ja auch oft per SEPA) Nachteile bringt, kann ich überhaupt nicht beurteilen.

Man bei der Ermunterung zur Nutzung von Bitcoin die Risiken nicht unterschlagen darf. Was IMO auch sträflich wäre.
Hier liegt zum Beispiel ein Vorteil von SEPA/EUR gegenüber Bitcoin. Die Währungsstabilität, die zwar bei Bitcoin kurzfristig auch da ist, aber nicht garantiert werden kann. Ähnliches Problem wie bei SEPA/EUR -> GBP.

Bitcoin einem Shop Vorteile verschafft, die u.U. zu einer längeren Verweildauer am Markt führt.

Der Shop die durch Bitcoin erreichten Vorteile ggf. an den Kunden weiter gibt. Hier wäre eine ermunternde Kostenstruktur gefragt.

Ein Bitcoin-Kundiger im Notfall schnell von SEPA auf Bitcoin wechseln kann, falls dem Shop die SEPA-Option weg bricht.

Ein Bitcoin-Nutzer überhaupt im Stande ist dem Forum Lebenssaft in Form einer kleinen Spende zu geben, ohne den Admins abenteuerliche Tauschgeschäfte oder gar Straftaten (die wir mit Sicherheit nicht begehen werden) zuzumuten.

Was ich mich frage: Was passiert, wenn das Geldinstitut bei SEPA den Hintergrund der Transaktion erkennt? Können sie einem in so einem Fall den Vertrag kündigen?

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Re: Finden mich Behörden ? bei Zahlung Kreditkarte SEPA BTC

Beitrag von Maxamor » Mittwoch 30. September 2015, 18:02

Vardenix hat geschrieben:
Schade, dass da immer noch nichts zum spannend erwarteten Vergleich Vorteile Sepa-Überweisung vs. Bitcoin-Überweisung gekommen ist... Magst nicht? :twisted:
Na ja ich verstehe deine Insistenz gegenüber Flocki, du magst vielleicht recht haben was die objektiven Vorteile von Bitcoin betrifft. Subjektiv ist deine Vorgabe, Sepa (oder KK) müssten Vorteile haben, leider falsch, denn Sepa / KK sind uns vertraute Zahlungsarten, und dieser "Vorteil" genügt, während Bitcoin der Newcomer ist. Wie in anderen Bereichen auch muss der Newcomer entscheidende Vorteile haben, und das hat eben Bitcoin nicht, weil seine Vorteile, eine (vielleicht?) grössere Datensicherheit / Anonymität zumindest bei dem Publikum dieses Forums eben zu wenig gesucht sind, um die Trägheit und den Aufwand, ein neues Vorgehen zu erlernen, zu überwinden / zu rechtfertigen.

(Für Forumsmitglieder hier kommt noch dazu, dass manche ein Ergänzungsprodukt bestellen, das eher "kritischer" ist als Potenzmittel und dessen Hauptverkäufer m. W. kein BTC akzeptiert...)

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Re: Finden mich Behörden ? bei Zahlung Kreditkarte SEPA BTC

Beitrag von groberunfug » Mittwoch 30. September 2015, 21:36

Diavolo hat geschrieben:Was ich mich frage: Was passiert, wenn das Geldinstitut bei SEPA den Hintergrund der Transaktion erkennt? Können sie einem in so einem Fall den Vertrag kündigen?
Mit Vertrag meinst Du wahrscheinlich das Konto? Wenn dem so ist:

Gelegentlich arbeite ich für die Finanzbranche. Ich bin zu faul, mich durch AGB und sonstigen Krams zu wühlen im Augenblick, würde aber ganz beruhigt davon ausgehen, dass es dem Kreditinstitut schnurz ist, ob der Hintergrund der Transaktion eine Ordnungswidrigkeit ist. Geldwäsche ist den Banken nicht egal (bzw. darf ihnen nicht egal sein), und egal ist ihnen auch nicht, wenn sie für irgendetwas haften müssten oder sonstwie Verluste zu fürchten hätten.

Missbrauch möchten sie auch gerne verhindern (und das hat auch mit Haftung zu tun) - dazu gab es mal eine Diskussion, dass Überweisungen in manche Länder erst freigeschaltet werden müssen. Missbrauch hier in dem Sinne, dass ein Dritter unberechtigt und ungewollt Zugriff auf Deine Kröten hat, sie also zum Beispiel in ein finanztechnisch ziemlich struppiges Land überweist.

Aber der gemeine Ordnungswidrigkeiten-Begeher, der kümmert doch die Bank erstmal nicht. Würde nur Ärger und Kosten bei der Bank verursachen.

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Re: Das Bitcoin-Orakel - Diskussion über Bitcoin BTC

Beitrag von Diavolo » Mittwoch 30. September 2015, 22:30

Ja, das Konto meine ich. Um ein Konto zu bekommen, schliesst man ja einen Vertrag.
Die AGBs habe ich leider auch nie gelesen, blindes Vertrauen.

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Re: Das Bitcoin-Orakel - Diskussion über Bitcoin BTC

Beitrag von Vardenix » Mittwoch 30. September 2015, 23:12

Maxamor hat geschrieben:Subjektiv ... Bitcoin nicht, weil seine Vorteile, eine (vielleicht?) grössere Datensicherheit / Anonymität zumindest bei dem Publikum dieses Forums eben zu wenig gesucht sind, um die Trägheit und den Aufwand, ein neues Vorgehen zu erlernen, zu überwinden / zu rechtfertigen.
Subjektiv ist das für jeden anders, da hast Du Recht.

Subjektiv bedeuten Bitcoins für mich, nicht mehr ins Ausland fahren zu müssen, um Voucher bar zu kaufen. Subjektiv würde ich als Fun-User auf die Pillen verzichten, wenn man sie nur noch mit Sepa-Überweisung oder KK kaufen könnte, weil mir der Schutz meiner Privatsphäre mehr Wert ist. Subjektiv ist ein Tesla Model S Elektroauto mein Traumwagen, aber ich finde die komplette Überwachung durch Tesla einer jeden Fahrt und Aufladung am SuperCharger so beschissen, dass ich trotzdem einen Verbrenner nebenher behalten würde. Subjektiv glaube ich nicht, dass die Regierung nicht wusste, was in Bad Aibling und anderswo passierte und immer noch passiert - und was in den Geheimverträgen mit den Alliierten steht. Subjektiv glaube ich, dass wir in Punkto Überwachung alle ziemlich verarscht werden. Subjektiv glaube ich, dass Phil Zimmermann, der Erfinder von PGP, mit zwei Sätzen Recht hatte:

If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy. (dt: Wenn Privatsphäre gesetzlos wird, haben nur Gesetzlose Privatsphäre.)
Privacy is a right like any other. You have to exercise it or risk losing it. (dt: Privatsphäre ist ein Recht wie jedes andere. Man muss es in Anspruch nehmen oder man riskiert, es zu verlieren.)


Subjektiv kann man jetzt den Arsch hochkriegen und liest sich eine Bitcoin-Anleitung durch und handelt nach dem letzten Satz oder lässt es eben bleiben. Subjektiv glaube ich, dass man objektiv sagen kann, dass Datenschutz in Deutschland keine Lobby hat, sich die Leute in Zeiten von Facebook und Google nicht mehr dafür interessieren, Überwachung als eine allenfalls abstrakte Gefahr ansehen, um die sich die Politik schon kümmern wird und es geil finden, jeden Furz der Welt immediately mitteilen zu können.

Wenn ich dann Sätze lese wie: Bitcoin hat nur für den Shop Vorteile, für den Kunden aber keine!, die objektiv falsch! sind, werde ich subjektiv (zu) leicht sickig, wenn sie immer wieder in einem Forum auftauchen.

Meine subjektive Sicht der Dinge sollte klar geworden sein. Und um Diavolo, der die Sache neutral zusammengefaßt hat, den Gefallen zu tun, dass es nicht so weitergeht wie bisher, halte ich mich beim Thema jetzt zurück. [puh endlich] :wacko: :D

ABER, reizt mich nicht Leute! Sonst :shock: :next: :next: :next:

;) :D

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Re: Das Bitcoin-Orakel - Diskussion über Bitcoin BTC

Beitrag von Diavolo » Mittwoch 30. September 2015, 23:46

Man muß sich erden, das hilft ungemein.

Ich lese zum Beispiel ab und an Kommentare zum Thema 'Flucht nach Europa' auf Facebook. Danach kann ich überhaupt nicht mehr verstehen, warum wir uns hier, wo kein Vakuum im Kopf herrscht, nicht gepflegter austauschen möchten. Denn nicht vergessen: Wir ziehen hier alle an einem Strang, auch wenn wir dann und wann kontrovers gehen.

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Re: Das Bitcoin-Orakel - Diskussion über Bitcoin BTC

Beitrag von tomcat » Donnerstag 1. Oktober 2015, 08:56

@Vardenix kleiner Tipp:
Es gibt in den Einstellungen die Möglichkeit, Forumsmitglieder auf eine "Ignoreliste" zu setzen, deren Beiträge man nicht lesen will. Bei mir stehen da übrigens drei, die zu allem und jedem etwas vermeintlich vernünftiges zu sagen haben und das Forum hier täglich mit ihren Beiträgen regelrecht fluten.
(Das können die Moderatoren natürlich nicht.)

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