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Plasmakonzentration bei unterschiedlichen Einnahmezyklen

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Re: Plasmakonzentration bei unterschiedlichen Einnahmezyklen

Beitrag von gsxr » Mittwoch 4. November 2015, 16:01

Dieter666 hat geschrieben:...müsste man also entsprechende Sonden haben u...
also, unter Anwendung dieser Grafik funktioniert meine Sonde, grins..

Nein im Ernst, Dieter: Welche noch so komplizierten Vorgänge, bei vermutlich jedem Menschen zudem noch unterschiedlich, ablaufen, das kann mit diesem vereinfachten Modell nicht exact nachgebildet werden. Aber das Modell basiert auf der Halbwertszeit von 4 Stunden, und einem Exponentiellen Abbau der Wirkstoffe im Körper, und davon kann man im Mittel ausgehen. Für unsere Zwecke ist das meiner Meinung nach genau genug...

Die Zacken kommen ja nicht wegen des schlechten mathematischen Modells, sondern weil eben nur jede Stunde 1 Wert berechnet wird, und dazwischen eine gerade Linie gezogen wird. Würde ich jede Minute 1 Wert berechnen, mit exponentieller Anflutung, wäre die Kurve rund und schön, aber sicher immer noch nicht auf den einzelnen Menschen exact passend... das bringt daher keinen Vorteil...

Die notwendige Wirkstoffmenge alleine hängt ja nicht nur vom Menschen und dessen körperlicher Verfassung (Gewicht.. ED-Grad..) ab, sondern auch vom Stresszustand hängt es ab, welche Blutkonzentration hier überhaupt erforderlich ist. Wenn man den ganzen Thread liest, noch mal auf Tada abzielend, wird einem doch klar, dass eben einmaliger Einwurf nicht für "36 Stunden allzeit bereit" reicht, und es bessere Alternativen (sprich Einwurfzyklen) gibt.

Die Konzentration, die nötig ist, die muss jeder selber rausfinden, wenn er diese Konzentration aber kennt, dann kann er mit dieser Grafik hier, oder dem Wissen dass alle 2 Stunden 1/3 der Konzentration (Bei Silden oder Varden) nachwerfen richtig ist, um die Konzentration zu halten, viel anfangen, wenn er eine Wirkung über mehrere Stunden aufrecht erhalten will.

Für Einmaleinsatz in bekannten Terrain ist diese Kenntniss nicht erforderlich...
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Re: Plasmakonzentration bei unterschiedlichen Einnahmezyklen

Beitrag von walker » Mittwoch 4. November 2015, 18:49

"Ich wusste vorher nämlich nicht, dass zweistündiger Nachwurf von bereits 1/3 der Einmaldosis die Dosis konstant hält (bei Varden+Silden), und der Nachwurf von einer ganzen Dosis alle 2 Stunden oder gar stündlich wohl definitiv zu hoch dosiert ist"

Auch ich wusste das nicht, das wurde erst durch die Recherche von gsxr klargestellt. Ob die zur Veranschaulichung dazu gezeichneten Wirkstoffkurven die Form eines Rechtecks (gsxr) oder einer Ziehharmonika (Flocki) haben bleibt Nebensache.

Ebenfalls wusste ich nicht:

"...die rote Kurve... die ist verwirrend weil sie erstaunlicherweise "linear" ansteigt....Einwurf um 0 ergibt die Anfangsdosis von 100%. Nachwurf um 1 ergibt 184%, Nachwurf um 2 ergibt 255%, letzter stündlicher Nachwurf um 3 ergibt 314%"

Dies entspricht ausserdem der Beobachtung von mcstar der in seinem Thread beschreibt die Wirksamkeit von 240 mg Varden 4 Stunden vor dem Fick eingenommen, je Stunde 60 mg und dazu sagt "ich bin der Meinung, dass die höchste wirksame Dosierung um die 200 mg liegen dürfte."

314% der 60er Dosis liegen genau um die 200 mg.

Auszutesten wäre nunmehr ob es notwendig ist sich durch Einwurf im 4h Takt einer Dosis von 100% hochzuarbeiten auf die Enddosis von 314%. Für einen Pegel von +-300% könnte man genausogut eine einzige 300% Dosis knallen.

Wenn die Dosis von 100% wie bei gsxr oder auch mcstar 60mg Varden ist müsste man dann allerdings, um die 300% Dosis zu erreichen, sofort 300mg Varden runterknallen = 15fache Überdosierung!
180mg Varden runterknallen = 9fache Überdosierung!

Dann ist man zwar schnell wie eine Rakete am Pegel einer 300% Dosis, fraglich ist ob dann auch die NWs raketenartig hochschiessen - beim Einwurf im 4h Takt steigt die Kurve wenigstens konstant linear 4h lang hoch auf 314% und der Körper kann sich daran gewöhnen, ist allerdings 4h unnötig lange hochdosierter Anflutung ausgesetzt.
walker hat geschrieben:"Wie helfen die Erhaltungsnachwürfe die NWs zu verringern?"

An den Wirkstoffkurven aller PDE5 Hemmer sieht man dass kurz nach Einwurf die Wirkstoffkurve kerzengerade steil hochschiesst. Wenn ich mir 60mg einwerfe schiesst die Kurve (und die NWs) höher rauf als wenn ich die 60mg splitte in einen zeitlich gestaffelten Nachwurf 4x15mg.

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Re: Plasmakonzentration bei unterschiedlichen Einnahmezyklen

Beitrag von gsxr » Mittwoch 4. November 2015, 21:19

walker hat geschrieben:Wenn die Dosis von 100% wie bei gsxr oder auch mcstar 60mg Varden ist müsste man dann allerdings 300mg Varden runterknallen = 15fache Überdosierung!
Für 300% braucht man "nur" 3x60mg Varden das sind 180mg... du hast dich vertan.

Ansonsten ist deine Überlegung richtig, ginge wohl auch direkt die 3 Pillen zu schlucken, allerdings ist dann unklar wann die Wirkung einsetzt, nach 30min, nach 2 Std ? Bei Varden variiert das ja bekanntermaassen.

Im Endeffekt bleibt bei sofortigem Einwurf von 3 Pillen die Ersparnis von einer Pille... erkauft durch unklareren Wirkungsbeginn und evtl. stärkere Nebenwirkungen...

Man könnte ja auch 3x20mg werfen (=eine 60er) und dann zweistündlich 20mg nachwerfen, wenn man es auf niedrigem Niveau mal testen möchte... und ganze TABs verwenden möchte...
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Re: Plasmakonzentration bei unterschiedlichen Einnahmezyklen

Beitrag von käng » Mittwoch 4. November 2015, 22:52

Nette fast wissenschaftliche Kurven. Erst mal ein dickes Danke für die Arbeit!

Allerdings ist mein persönliches Ziel eben kein konstanter Wirkstoffpegel, sondern ein ansteigender. Bei einem Clubbesuch benötige ich nämlich einen ansteigenden Pegel, denn mit jedem Abschuss steigt bei mir die Notwendigkeit der chemischen Unterstützung. Deshalb habe ich intuitiv wohl alles richtig gemacht, indem ich mit der Standarddosis begonnen habe und dann nach jeder Nummer (etwa stündlich) die gleiche Dosis nachgeworfen habe. Geringer dosierte Nachwürfe funktionieren bei mir nur eingeschränkt, denn die steigende Erschöpfung und Müdigkeit erfordern einen höheren Wirkstoffpegel.
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Re: Plasmakonzentration bei unterschiedlichen Einnahmezyklen

Beitrag von walker » Donnerstag 5. November 2015, 03:46

gsxr hat geschrieben:
walker hat geschrieben:Wenn die Dosis von 100% wie bei gsxr oder auch mcstar 60mg Varden ist müsste man dann allerdings 300mg Varden runterknallen = 15fache Überdosierung!
Für 300% braucht man "nur" 3x60mg Varden das sind 180mg... du hast dich vertan.
Stimmt, 3x60mg Varden das sind 180mg = 9fache Überdosierung.

Zur Erinnerung - wir unterstellen hier immer dass der User seine subjektive minimale Wirkschwelle bei 180mg Varden hat, dass also "erst" dann der Wirkstoff richtig knallt. Denn jeder Einwurf über der subjektiven minimalen Wirkschwelle vergrößert bekanntlich nur NWs, vermag aber nicht stärker zu "knallen".
ginge wohl auch direkt die 3 Pillen zu schlucken, allerdings ist dann unklar wann die Wirkung einsetzt, nach 30min, nach 2 Std ? Bei Varden variiert das ja bekanntermaassen.

Im Endeffekt bleibt bei sofortigem Einwurf von 3 Pillen die Ersparnis von einer Pille... erkauft durch unklareren Wirkungsbeginn und evtl. stärkere Nebenwirkungen...


Den unklareren Wirkungsbeginn bei Varden hatte ich ebenfalls übersehen - der Ersparnis von einer Pille bei sofortigem Einwurf von 3 Pillen 60mg Varden steht somit eindeutig entgegen:

- unklarer Wirkungsbeginn
- evtl. stärkere Nebenwirkungen

Bei Silden sieht die Sache schon anders aus. WUMF zb betreibt ja auch bei Silden Vorladen im Stundentakt. Bei Überdosierung Silden genügt den meisten Usern 200-300mg um die subjektive minimale Wirkschwelle zu erreichen. Wirkungsbeginn Silden ist - bei leerem Magen - bei den meisten Usern sehr verlässlich.

300mg Initialdosis Silden als Soforteinwurf samt 100mg Nachwurf im 2h Takt würde demnach bei Silden ausreichend sein.
käng hat geschrieben:Geringer dosierte Nachwürfe funktionieren bei mir nur eingeschränkt, denn die steigende Erschöpfung und Müdigkeit erfordern einen höheren Wirkstoffpegel.
Auch mir scheint dass meine subjektive minimale Wirkschwelle bei Erschöpfung und Müdigkeit steigt. Eine stabile Erektion durch einen höheren Wirkstoffpegel kann ich diesfalls nur begrenzt produzieren:

Irgendwann schaltet der Körper auf "Lass mich endlich in Ruhe!" und der Schwanz wird, auch bei hoher Dosierung, stimulationsbedürftig.

Ich muss plötzlich auf meine Körperstellung und auf gute Schwanzstimulation achten - als ob ich mit Fahrrad und einem platten Reifen unterwegs wäre und den Arsch ungemütlich hoch halten muss damit ja kein Gewicht auf den platten Hinterreifen gerät und ich merke dass ich nicht mehr im Rennen sondern auf Notbetrieb bin. Relaxt unbeschwert fickerisches Gleiten in der Vergessenheit der Zeit ist nicht mehr möglich.

Auch frage ich mich ob das Gefühl dass meine subjektive minimale Wirkschwelle bei Erschöpfung und Müdigkeit steigt nicht trügt:
Subjektive minimale Wirkschwelle müsste doch immer gleich sein (?). Vielleicht ist es nur die durch nachwerfende Überdosierung steil ansteigende Wirkkurve die subjektiv ein (vermeintlich?) sichereres Gefühl gibt.

Fakt bleibt nämlich dass bei Erschöpfung und Müdigkeit durch mangelnde Entspannung der glatten Muskulatur die Blutzufuhr in den Penis gedrosselt wird, ein Blutrückstau durch Potenzmittel samt stimulationsfreier Erektion ist nicht mehr möglich.

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Re: Plasmakonzentration bei unterschiedlichen Einnahmezyklen

Beitrag von Flocki » Donnerstag 5. November 2015, 08:00

käng hat geschrieben:Allerdings ist mein persönliches Ziel eben kein konstanter Wirkstoffpegel, sondern ein ansteigender. Bei einem Clubbesuch benötige ich nämlich einen ansteigenden Pegel, denn mit jedem Abschuss steigt bei mir die Notwendigkeit der chemischen Unterstützung.
Ja, das kann ich bestätigen - auch wenn ich nicht in Clubs gehe. Konstanter Pegel ist für mich nur dann das Maß der Dinge, wenn der dazu nötig ist, um "in Bereitschaft" zu bleiben, also wenn sich der Sex doch herauszögert, weil man erst noch vor der Glotze landet, darauf wartet, dass der Besuch sich vom Acker macht oder ähnliches. Wenn es aber um mehrere Nümmerchen über einen Zeitraum von einigen Stunden geht, lege ich auch alle 90 Minuten eine halbe Anfangsdosis nach. Es ist auch verständlich, dass der minimal notwendige Wirkstoffpegel dabei ansteigt. Zum einen steigt der Grad der Erschöpfung und dann sinkt auch die Erregungsschwelle mit jedem Orgasmus. Für das zweite, dritte oder gar vierte Mal brauche ich dann eine deutlich höhere Dröhnung.

Der Effekt ist auch umgekehrt feststellbar. Wenn ich mal tagelang gezwungenermaßen enthaltsam war, bin ich so spitz, dass auch eine niedrigere Dosierung als üblich durchaus ausreichend ist.

Ich hatte ja schon angemerkt, dass die Diagramme nicht mehr als eine grobe Näherung sind - und eine dieser Näherungen ist sicher auch der als konstant angenommene minimal benötigte Wirkstoffpegel. Der ist das in vielen Fällen nämlich gerade nicht.

Insgesamt neige ich bei Silden ohnehin dazu, ordentlich nachzulegen, weil ich dabei nicht signifikant von NW betroffen bin.

Letztlich ersetzen irgendwelche theoretischen Überlegungen - gleich mit wieviel Diagrammen gestützt - nicht die persönliche Erfahrung. Man muss lernen, welche Dosis der eigene Körper unter welchen Bedingungen benötigt!

ciao
Flocki

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