Dosierungsfrage bei Versagensangst

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jt67
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Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von jt67 » Donnerstag 20. November 2014, 12:41

Liebe Forumskollegen,
ich, 47,keine Erkrankungen,nehme seit ca. 6 Jahren Potenzmittel-zur Zeit jeweils 100mg Sildenafil.Grund sind Versagensängste,die nach dem Ende meiner 1.Ehe entstanden sind...u.a. neue,16 Jahre jüngere Partnerin.
Mit dem Mittelchen klappt es meist gut.( und beim Blasen auch ohne :D )..nur wenn sich untenrum mal nicht sofort etwas tut,spüre ich förmlich das Adrenalin und dann geht teilweise der Stress los ....
Nun habe ich im Forum gelesen,daß man deutlich höher dosieren kann.Nur möchte ich eigentlich derzeit die Dosis nicht steigern,um noch etwas Luft nach oben zu haben.Oder doch lieber jetzt gleich die volle Dröhnung?!?
Vielen Dank für Eure Einschätzung

JamesBlond
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von JamesBlond » Donnerstag 20. November 2014, 15:46

Vorschlag für Sex am Abend gegen 22 Uhr:

- 16 Uhr: eine Kamagra auf leeren Magen (oder ähnliche 100mg Silden-Pille)
- 18 Uhr: eine halbe Kamagra
- 19 Uhr: leichte Mahlzeit
- 20 Uhr: nochmal eine ganze Kamagra oder sogar eine Delgra 200

Dann müsste der Sex klappen. Allerdings können Stress und schlechte Verfassung selbst diese hohen Dosen unwirksam machen, was mir schon passiert ist.

Das frühe Einwerfen, sechs Stunden vor dem Sex, hat sich bei mir bewährt. Daraus resultiert eine gewisse Grundwirkung, die durch Nachwerfen noch verstärkt wird. Probleme hatte ich mit solcher Dosierung noch nicht. Man kann anscheinend nicht überdosieren. Ausser optischen Effekten passiert nicht schlimmes.

Die obige Dosierung ergibt am nächsten Morgen noch eine kräftige Morgenlatte (zumindest bei meiner altersbedingten ED).

Flocki
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von Flocki » Donnerstag 20. November 2014, 16:07

Wozu sollte man sechs (!) Stunden vor dem Sex schon mit dem Einwerfen von Silden beginnen? Das ist doch dann zum Zeitpunkt der "Action" schon zu mehr als 2/3 wieder im Klo.

Wenns um 22 Uhr in die Kiste geht, dann haut man sich eine Stunde vorher eine ordentliche Dröhnung rein und gut ist. Die "leichte Mahlzeit" um 19 Uhr würde ich falls möglich ein Stündchen vorziehen, hängt aber auch davon ab, wie empfindlich man persönlich auf die Kombination Essen/Silden reagiert.
jt67 hat geschrieben:[...] 100mg Sildenafil [...] Mit dem Mittelchen klappt es meist gut. [...] Nun habe ich im Forum gelesen,daß man deutlich höher dosieren kann.Nur möchte ich eigentlich derzeit die Dosis nicht steigern,um noch etwas Luft nach oben zu haben.
Dunkel ist Deiner Worte Sinn...

Mit 100 mg klappt es "meist gut", Du hast gelesen, man könne die Dosis auch steigern, willst das aber eigentlich nicht.

Klar kann man die Dosis steigern. Ich würde das auch einfach mal ausprobieren - also beim nächsten Mal zum Testen statt 100 mg eben 150 mg einwerfen.

Falls Dir die 100 mg nicht immer für ein brauchbares Ergebnis reichen, kann das natürlich an verschiedenen Dingen liegen. Faktoren, die die Wirkung abschwächen (und dann ggf. eine höhere Dosis erfordern) gibt's ja viele: Zu geringer Abstand zur letzten Mahlzeit, Alkoholkonsum Müdigkeit, ... etc.

Da muss man mal ein bisschen experimentieren, unter welchen Umständen man besser etwas höher dosiert. Wobei ich bei Silden ohnehin großzügig dosieren würde...

ciao
Flocki

jt67
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von jt67 » Donnerstag 20. November 2014, 17:07

Danke für Euer feedback.
Die 150 werde ich mal probieren!

Krit.Käufer
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von Krit.Käufer » Donnerstag 20. November 2014, 19:10

Grundvertrauen schafft eine tägliche Dosis TADA 20 mg. Wenn du flanierst und nur der Anblick einer jungen Frau macht dir eine Blutwurst. Unbezahlbar für das Selbstvertrauen. Klar vor der Action dann eher 200 mg Silden, eine Stunde davor ohne Essen und Alk. Wenn du mehr fühlen willst dann 40, 60...mg Varden.

Schönes Fest

walker
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von walker » Samstag 22. November 2014, 11:44

JamesBlond hat geschrieben: Das frühe Einwerfen, sechs Stunden vor dem Sex, hat sich bei mir bewährt. Daraus resultiert eine gewisse Grundwirkung, die durch Nachwerfen noch verstärkt wird.
Krit.Käufer hat geschrieben:Grundvertrauen schafft eine tägliche Dosis TADA 20 mg. Wenn du flanierst und nur der Anblick einer jungen Frau macht dir eine Blutwurst. Unbezahlbar für das Selbstvertrauen.
Flocki hat geschrieben:Wozu sollte man sechs (!) Stunden vor dem Sex schon mit dem Einwerfen von Silden beginnen? Das ist doch dann zum Zeitpunkt der "Action" schon zu mehr als 2/3 wieder im Klo
Das frühe Einwerfen, Stunden vor dem Sex, hat vor allem einen psychologisch beruhigenden Placeboeffekt:

Bei Lochangst, neuer Frau etc "spürt" man bereits Stunden vor dem Sex wie der Schwanz als lebendige Blutwurst unverschämt dick aus der Hose quillen will.

Wirft man hingegen kurz vor dem Sex ein ist man bis zur vollen Wirkung ohne Netz und doppelten Boden unterwegs; bis zur vollen Wirkung krümelt sich ein Würmchen in der Hose - das lässt Puls rauf- und Schwanz/Wirkstoffvertrauen runterrasseln und liefert damit eine private Neuauflage vom Klassiker der Schauerliteratur "The Tell-Tale Heart".
jt67 hat geschrieben:.
Mit dem Mittelchen klappt es meist gut...(- -
- - )..nur wenn sich untenrum mal nicht sofort etwas tut,spüre ich förmlich das Adrenalin und dann geht teilweise der Stress los ....
Daher beim Einwurf, auch was die zeitliche Komponente anbelangt, im Zweifel immer

Klotzen statt Kleckern !

jt67
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von jt67 » Samstag 22. November 2014, 12:17

sehr treffend formuliert!
zum Teil habe ich die Tablette erst 35 Minuten vorher eingeworfen...
wenn man dann einen schlechten Tag erwischt,tritt der von Dir beschriebene Effekt ein.

groberunfug
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von groberunfug » Samstag 22. November 2014, 14:56

walker hat geschrieben:Wirft man hingegen kurz vor dem Sex ein ist man bis zur vollen Wirkung ohne Netz und doppelten Boden unterwegs; bis zur vollen Wirkung krümelt sich ein Würmchen in der Hose - das lässt Puls rauf- und Schwanz/Wirkstoffvertrauen runterrasseln und liefert damit eine private Neuauflage vom Klassiker der Schauerliteratur "The Tell-Tale Heart".
:rofl: Kann mich bei Deinen Beiträgen immer beömmeln.

Und zum Thema: Sofern die Nebenwirkungen nicht dagegen sprechen, halte ich es auch für sehr probat, gerade bei schlimmer Versagensangst so reinzudröhnen, dass der Erfolg unausweichlich ist. Wenn da Vorladen die Psyche pusht, wunderbar. Nach ein paar stabilen Erfolgserlebnissen kann / sollte man dann sicher auch mal runterdosieren, um das gewonnene Vertrauen in Dosisverringerung zu investieren. Aber erstmal Teufelskreis durchbrechen.

Wenn ich meine paar Silden-Milligramm unter optimalen Bedingungen einwerfe (= ganz leerer Magen), kriege ich immer schlagartig nach kurzer Zeit eine Weile einen hochroten Kopf und eine verstopfte Nase, also die typischen Nebenwirkungen. Ich freue mich eigentlich über diese, weil ich dann genau weiß: Jetzt kann überhaupt nichts mehr schiefgehen, ich kann mich voll auf den Sex konzentrieren, die Verwandlung in Superstahlschwanzmann ist abgeschlossen. Vielleicht merkst Du auch diese Nebenwirkungen - vielleicht mal versuchen, die ähnlich umzuinterpretieren.

Flocki
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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von Flocki » Samstag 22. November 2014, 15:13

walker hat geschrieben:Das frühe Einwerfen, Stunden vor dem Sex, hat vor allem einen psychologisch beruhigenden Placeboeffekt:

Bei Lochangst, neuer Frau etc "spürt" man bereits Stunden vor dem Sex wie der Schwanz als lebendige Blutwurst unverschämt dick aus der Hose quillen will.
Das mag ja richtig sein, aber der psychologische Effekt durch die "lebendige Blutwurst" in der Hose "Stunden vor dem Sex" wird schnell einer großen Frustration weichen, wenn dann nach sechs Stunden angesichts des deutlich gesunkenen Wirkstoffpegels die Nudel beim Sex das zuvor Versprochene nicht halten kann.

Also _falls_ man sich entscheidet, bereits so frühzeitig Silden einzuwerfen, dann muss man auf alle Fälle vor dem Sex nochmal kräftig nachlegen.
jt67 hat geschrieben:zum Teil habe ich die Tablette erst 35 Minuten vorher eingeworfen...
wenn man dann einen schlechten Tag erwischt,tritt der von Dir beschriebene Effekt ein.
35 Minuten ist auch arg kurzfristig, zumal wenn man eher knapp dosiert. Ein Stündchen Vorlauf solltest Du Dir schon gönnen.

Und wenn Du bei den bisher genommenen 100 mg keine großartigen NW hattest, dann hoch mit der Dosis. Mindestens 150 oder gleich 200 mg - das bringt Dich schon nicht um!

ciao
Flocki

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Re: Dosierungsfrage bei Versagensangst

Beitrag von NeverMind » Samstag 22. November 2014, 17:25

Wenn ich immer wieder von den Problemen in der Anwendung, sprich Zeitpunkt, Dosierung und eventueller Kombi der Wirkstoffe lese, denke ich, dass manche Männer einfach zu viel über mögliche Fehler diesbezüglich nachdenken :?
Wer Probleme mit seiner Potenz festgestellt und sich zum Einsatz von Tabs entschieden hat, sollte zunächst einfach Mal nach Gebrauchsanweisung der Hersteller einwerfen und gucken, was passiert. Bevor ich auf dieses Forum aufmerksam wurde, habe ich ohne all das hier vermittelte Grundwissen einfach eingeworfen, auch viele Bekannte/Kumpels taten das ohne sich über leeren/vollen Magen, Alkoholkonsum etc. Gedanken zu machen - aber jeder war von der Wirkung der Mittel begeistert (mit den individuellen Unterschieden in Wirkung der einzelnen Varianten und daraus resultierender Vorlieben). Vereinzelt hat Mal jemand gemeint, dass bei ihm das Kamnagra-Gel super, aber die Tabs kaum wirken oder nur Tada was bringt etc. - detaillierte Anwendungspläne im Voraus hat aber niemand gemacht. Der Kopf ist sehr wichtig, wir wissen alle, wenn es da nicht stimmt, nützt der beste Wirkstoff nichts :crying:
Carpe diem!

"Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!" (Sprichwort der Dakota-Indianer)

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