Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

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blender
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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von blender » Sonntag 18. Juni 2017, 13:20

... andererseits mache ich hin und wieder eine ca. vierteljährliche Tadakur. Und da möchte ich nicht ohne bisweiliges Nachladen von Silden oder Varden auskommen müssen. Ich bin begeistert von Tada. Von der Hauptwirkung, die mir 100% Sicherheit gibt, unabhängig von Situation und Verfügbarkeit der anderen Präparate. Und ich mag die bekannten Nebenwirkungen auf die Schwanzoptik, Blutdruck, Prostata und allgemeines Befinden.

Ich bin aber leider auch einer, der immer wieder unter den initialen Nebenwirkungen von Tada (Schmerzen in Rücken und Beinen) leidet. Ich weiß aus Berichten hier, dass manche diese Nebenwirkungen nur einmal erleben, also quasi den Körper ein für allemal an Tada gewöhnen können. Dies gelingt mir nicht. Allerdings kenne ich die Nebenwirkung, sie ist planbar, beherrschbar und so komm ich halt immer wieder gut rein.

Ursprünglich wollte ich anfangs die aktuell laufende Tada Kur langfristig ansetzen, habe mir mehr als genug Tada für 1 Jahr Kur besorgt. Das klappt nun leider nicht. Jetzt, nach ca. 12 Wochen, bin ich kurz vor dem Abbruch. Eigentlich ist das schade, ich würde wirklich gerne weitermachen, weil alles läuft wie gewünscht und geplant. Bis auf eine, lästige, Sache. Zum ersten Mal habe ich es mit einer Nebenwirkung zu tun, die ich in dieser Hartnäckigkeit noch nicht kannte bisher. Ich habe permanenten leichten Durchfall und Blähungen, seit Wochen schon und es scheint sich nicht normalisieren zu wollen. Und es scheint wirklich vom Tada zu kommen und nicht von der Galenik. Ich habe verschiedene Tada Präparate durch, alles gleich. Ich dachte zunächst, es würde bestimmt ein Gewöhnungseffekt eintreten, so ähnlich wie bei den initialen Schmerzen. Passiert aber nicht, jedenfalls bisher. Diese Darmproblematik in dem Kontext kenne ich nicht. Hier drüber gelesen, ja. Aber selbst hatte ich das bisher nicht. Hab ich auch keinen Bock mehr drauf. Also Schluß damit.

fsb75
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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von fsb75 » Sonntag 3. Dezember 2017, 20:07

Hallo alle zusammen!

Ich nehme nun seit fast 14 Tagen jeden Tage eine halbe Vidalista 20 ( = 10mg Tada am Abend).

Erfahrungen:
- Spontaner Sex ist wieder möglich ohne Silden einzuwerfen. Auch der Härtegrad ist optimal und gleichwertig wie mit Silden.
- hin und wieder eine Latte während der Nacht, sowie Morgenlatte
- Blutdruck ist jetzt im Durchschnitt bei 122/83 zuvor ca. 135/95 ==> finde ich sehr positiv da ich bereits Valsartan einnehmen muss.
- Da ich auch an Diabetes 2 leide und dagegen Medikamente(Medformin und Synjardy) nehmen muss, messe ich jeden morgen meinen Blutzucker. Momentaner Durchschnittswert liegt bei ca. 115 Zuvor waren es immerhin um ca. 130

Vielleicht sollte man die Tada als neues Medikament für Blutdruck und Diabetes empfehlen, dann könnte man dieses Mittel endlich auf Rezept bekommen.

Werde meine Dauertherapie fortführen und meine Beobachtung euch gerne weiterhin mitteilen.

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NeverMind
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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von NeverMind » Montag 4. Dezember 2017, 09:58

fsb75 hat geschrieben:
Sonntag 3. Dezember 2017, 20:07
Vielleicht sollte man die Tada als neues Medikament für Blutdruck und Diabetes empfehlen, dann könnte man dieses Mittel endlich auf Rezept bekommen.
Die blutdrucksenkende Wirkung von PDE5-Hemmern (weil gefäßerweiternd) wurde ja bereits von mehreren Usern bestätigt, bei mir macht das ca. 10% aus. Eine blutzuckersenkende Wirkung kann ich mir nicht vorstellen, darüber habe ich bisher nichts gehört oder gelesen.
Tada bekommt man schon immer auf Rezept, aber nicht zur Diabetes-Therapie.
Carpe diem!

"Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!" (Sprichwort der Dakota-Indianer)

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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von fsb75 » Samstag 23. Dezember 2017, 19:43

Hallo!

Neuer Zwischenbericht:
Trotz des Zweifels, dass Tada den Blutzucker senkt, möchte ich meine Erfahrungen hier kundtun.
Ich nehme nun seit über einen Monat täglich 10mg Tada zu mir. Meine Lebensweise hat sich nicht geändert, weder in der Medikation, noch Ernährung noch bewege ich mich zusätzlich. Ich messe täglich am Morgen, da mein Blutzucker da am höchsten ist. Sporadisch auch mal unter dem Tag. Dieser Wert lag wie bereits berichtet im letzten Jahr unverändert bei ca. 130. Momentan liege ich bei knapp über 100. Die einzige Möglichkeit warum der Wert nach unten ging sehe ich an den Tadas.
Vielleicht bin ich ein Einzelfall, aber vielleicht gibt es ja noch jemanden in der Gruppe dem so etwas auch aufgefallen ist.

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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von hilfsbedürftiger » Donnerstag 18. Januar 2018, 09:50

Liebe MHpler,

Nachdem ich nunmehr 2 Jahre mehr oder weniger erfolgreich alle drei gängigen Wirkstoffe durchprobiert habe, bin ich am Ende meiner Odysse angekommen.
Momentan experimentiere ich eine Tada Dauertherapie aus. Anfänglich hat mich dabei das zerkleinern der 60 mg Vidalista genervt, habe aber nun die für mich optimale Lösung gefunden:
Ich löse die Tabletten in Portwein oder Kräuterlikör auf, und zwar so, dass 1 Schluck davon etwa 10 mg Tada ergeben. Morgens nach dem Aufstehen (ja. 6 Uhr) trinke ich einen Schluck, und Abends um 18 Uhr wieder einen Schluck. Somit habe ich die 20 mg Tagesdosis schön verteilt.
Nach wenigen Tagen macht sich der erhöhte Tada Spiegel bemerkbar (Morgelatte, Blutwurst).
Wenn ich den Verdacht habe dass es zum Nahkampf kommen könnte, lege ich noch 20-40 mg Varden nach.
Zu Beginn des Experimentes habe ich mit 5 mg Tada je Schluck angefangen und das Sodbrennen mit Pantoprazol bekämpft.
Mittlerweile brauche ich nur noch gelegentlich Pantoprazol, da die NW weniger geworden sind.
Nun ist wieder spontaner Sex möglich, und mein kleiner Freund hat auch ein gutes Gefühl. Selbstbefriedigung habe ich auch stark eingeschränkt, somit kann ich auch wieder innerhalb von weniger als 10 Minuten in meiner Frau kommen. 😁
Gruß hb

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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von Alfredi » Donnerstag 18. Januar 2018, 11:15

hilfsbedürftiger hat geschrieben:
Donnerstag 18. Januar 2018, 09:50

Ich löse die Tabletten in Portwein oder Kräuterlikör auf, und zwar so, dass 1 Schluck davon etwa 10 mg Tada ergeben. Morgens nach dem Aufstehen (ja. 6 Uhr) trinke ich einen Schluck, und Abends um 18 Uhr wieder einen Schluck. Somit habe ich die 20 mg Tagesdosis schön verteilt.
viel zu umständlich,verkapsele die gemörserten Tabs mit einer beliebigen Mischung (Kurkuma etc.) zu einer von dir gewünschten Dosis und lege damit einen Vorrat an.
suche hier mal unter dem Begriff "verkapseln"
viele Männer halten Monogamie für eine exotische Holzart.
Platz ist in der kleinsten Möse
Ü 60, altersbedingte ED...

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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von fsb75 » Donnerstag 18. Januar 2018, 15:30

Ich nehm einfach eine 20mg Tada und beiß einfach jeden 2.Tag vorm schlafen gehen eine halbe Tablette ab und am anderen Tag die restliche Hälfte

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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von hilfsbedürftiger » Freitag 19. Januar 2018, 09:34

Ist gar nicht so kompliziert:
Flasche auf, Tabs rein, am nächsten Morgen kurz schütteln und los geht's.
Außerdem ist ein Kräuterlikör zum Frühstück garnicht schlecht 😂


big-mike: :dieter:

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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von Mercur » Dienstag 13. März 2018, 14:53

Liebe Freunde,

wie angekündigt habe ich letzte Woche mit der Tada-Kur begonnen. Wie bin ich vorgegangen:
Jeweils abends

Vier Tage 5 mg
Vier Tage 10 mg

Dann:
Vier Tage 20 mg, also 10 mg morgens und abends

Ergebnis: die fünf Milligramm waren wohl nur zum Eingewöhnen von Tadalafil gut, ansonsten ist nicht viel passiert. Bei zehn Milligramm spürte ich einen leichten Blutwurst-Effekt, der dann natürlich durch die 20 mg überproportional gesteigert wurde - richtige Blutwurst in der Hose und dauernd geil...was will ich mehr?
Nebenwirkungen waren in der dritten 10-mg-Nacht Rückenschmerzen, die aber durch ein stärkeres Analgetikum wie weggeblasen waren und nicht wiedergekommen sind.
Seitdem ist nicht mehr viel passiert, der anfängliche Durchfall hat sich gelegt und ich fühle mich sauwohl.

Wie's weitergeht? Keine Ahnung, ich werde wohl auf 30 mg pro Tag steigern und dann mal sehen, was passiert. Btw: Sildenafil und Tada sind eine tolle Kombi und ich werde weiter berichten.

Für Euch alles Gute einstweilen, Grüße,
Mercur
Wenn die Sonne der Politik tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten. Leider!

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Re: Tägliche Gabe eines PDE5-Hemmers: Dauertherapie Sammelthread

Beitrag von filipan » Dienstag 13. März 2018, 18:28

Ich mache eine Dauertherapie jede Nacht von 40 mg. Vidalista , und leider passiert gar nichts, es ist schon 60 Tage her, ich mache es weiter noch 40 Tage.

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