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Verbohrte und ahnungslose Ärzte !

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Diavolo
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Re: verbohrte und ahnungslose Ärzte !

Beitrag von Diavolo » Samstag 26. Februar 2011, 04:39

Hast Du nen Situ inversus?
Da muss man dann erstmal drauf kommen...........
Normal sind die rechts....
Nein, alles ganz normal. Schmerzen strahlen eben manchmal in andere Regionen.

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big-mike
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Re: verbohrte und ahnungslose Ärzte !

Beitrag von big-mike » Montag 6. März 2017, 11:56

Gast hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob Links hier erwünscht sind, deshalt als Zitat. Ist zwar etwas länger, könnte aber durchaus für den ein oder anderen interessant sein. Bei mir wurden schon sämtliche Sachen versucht als IGeL zu berechnen, selbst ein einfacher Bluttest. ob man bei einem Arzt, der einen täuschen will, weiter zur Behandlung bleiben möchte sei eh mal dahingestellt. Aber interessant könnte dennoch sei, dass sich besagte Ärzte mit solchem Vorgehen u.U. sogar schadenersatzpflichtig machen!

"Offenbar glauben fast alle Urologen, mit dem Verbot der Verordnung der Medikamente seien auch die Beratung, die Behandlung, die Gespräche, die Diagnostik, Blutabnahmen (z.B. Testosteron-Bestimmung), der Schwellkörper-Injektionstest (SKIT) usw. keine Leistung der GKV, sondern "IGeL" - also individuelle Gesundheitsleistung - oder Wunschleistungen, die deshalb vom Patienten privat bezahlt werden müssen; das können mehrere Hundert Euro sein. Dies entspricht nicht der Rechtslage. Der Vertragsarzt der GKV darf hier nicht private Bezahlung mit der Behauptung verlangen, dass die GKV diese Leistungen nicht bezahlt. Zahlreiche Bestimmungen regeln die Leistungen der GKV, aber keine einzige Rechtsquelle schließt diese Leistungen aus. Auch eine nach Meinung der Ärzte unzureichende Honorierung ihrer Leistungen durch die GKV berechtigt nicht, diese Leistungen zu verweigern oder privat abzurechnen. Das BSG (Az.: B 6 KA 67/00 R; 14. März 2001) hat geurteilt, dass es durchaus ärztliche Leistungen geben kann, bei denen kein Gewinn zu erzielen ist, da der vertragsärztlichen Versorgung eine Mischkalkulation zu Grunde liegt, die zu leistungsgerechter Teilhabe an der Gesamtvergütung führt.

Wenn "Mann" vorher einen Behandlungsvertrag oder eine Honorarvereinbarung unterschreibt und darin die private Behandlung ("IGeL") wünscht und der privaten Bezahlung obiger Leistungen zustimmt, wird man große Schwierigkeiten haben, von seiner GKV bei Vorlage der Rechnung die Kosten erstattet zu bekommen; aber es kann sein, dass sich der Arzt schadenersatzpflichtig macht, wenn er für Leistungen der GKV unrechtmäßig private Bezahlung verlangt. Dann kann man den Arzt eventuell auf Rückzahlung des Honorars verklagen. Weitere Infos zu diesen Fragen bieten die Seiten "Kostenübernahme"."
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tun Sie's meist der Laiber wegen.

EDuard
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Re: verbohrte und ahnungslose Ärzte !

Beitrag von EDuard » Mittwoch 7. Juni 2017, 14:36

Dazu nur eine kleine Anekdote vom Besuch meines Hausarztes, als ich ihn das erste Mal um Hilfe gegen meine ED bat. Nachdem er mir Viagra verschrieben hatte, gab er mir folgenden ärztlichen Rat: "Gehen Sie mit ihrer Frau schön essen, nehmen danach eine Pille ein und dann wird sicherlich alles gut!" Er hatte offensichtlich keine Ahnung von einer sachgerechten Silden-Einnahme...

Als ich eine Packung sauteures Original-Viagra sinnlos verballert hatte und von ziemlicher Wirkungslosigkeit berichtete, verschrieb er mir Cialis mit der Bemerkung: "Das nehmen Sie eine Stunde vorher ein - müsste funktionieren!" Dreimal dürft ihr raten, was nicht funktioniert hat...

Nach einigen Monaten ohne nennenswerte Erfolge beim Sex - und deshalb immer größerer Depressionen - bin ich auf dieses Forum hier gestoßen. Seitdem habe ich viel gelernt - und kann einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen!

Als ich beim Urologen saß, der mir mal wieder den Standardsatz reindrückte: "Muss psychisch sein!", habe ich ein wenig 'Forumswissen' bezüglich der Wirkungsweise von PDE5-Hemmern losgelassen - er lauschte mit offenem Mund und machte sich Notizen!!!

Gruß

EDuard

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