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Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was tun ?

Gastleser
Gast

Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was tun ?

Beitrag von Gastleser » Sonntag 1. April 2012, 12:22


Thread umbenannt von MOD:

Bitte achte auf eine passende und aussagekräftige Überschrift für deinen Thread.
("kein Orgasmus" war keine).

Versuche künftig schon im Betreff deinen Beitrag zu beschreiben und
vermeide nichtssagende Kopfzeilen mit nur einem Wort wie "Hilfe" oder "shop XYZ".





Nun,
ich habe ein eher Gegenteiliges Problem, wie die meisten User hier.
Ich nehme seit etwa einem halben Jahr Venlafaxin gegen eine Panikstörung, die ich hier jetzt nicht näher beschreibe. Hat nichts mit den Problemen hier zu tun.

Venlafaxin hat unter anderem bekannte Nebenwirkungen. Die einen (Libido"eingrenzung" sind nach der Eingewöhnungsphase relativ schnell weg.
Eine andere Wirkung (und das interessiert vielleich die "Schnellspritzer") ist ein stark verzögerter Orgasmus.

Jetzt ist es so, dass ich als bekennender Tadauser natürlich keine Probleme habe, die Latte einsatzbereit zu bekommen.
Aber unter dem Einfluss von Venlafaxin kann ich locker ne Stunde durchpoppen, und es fühlt sich auch gut an. Durch Tada bleibt das Rohr auch so wie es soll. Aber ich komme einfach nicht so schnell. Muss mich schon stark darauf konzentrieren.
Jetzt ist für mich also die Frage:
Mit was könnte ich gegensteuern ?

Weil Venlafaxin einfach mal schnell fürs Wochenende absetzen funktioniert nicht. Das Zeug macht nicht süchtig, aber es gibt unangenehme Absetzerscheinungen. So genannte "Brainzapps". Was könnte ich tun, um wieder empfindlicher für Reize zu werden ?

THX

Winni
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Registriert: Sonntag 29. August 2010, 17:18

Re: Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was t

Beitrag von Winni » Montag 2. April 2012, 08:25

Hallo Gastleser :)

Bei Paroxetin hilft es kurzzeitig (1 bis 2 Tage) die Dosis geringfügig zu verringern um schneller zu kommen.
Es könnte vielleicht auch bei Venlafaxin helfen da die Halbwerzeit auch nicht so lange ist.
Es Ist aber von mir reine Annahme da das mit den Antidepressiva so eine Sache ist.
Vielleicht meldet Sich auch ein fachkundiger User der sich besser auskennt und dir weiterhelfen kann.
Wenn Du bei geringer Dosisreduzierung keine Einschränkung Deiner Lebensqualität feststellst ist es vielleicht ein Versuch wert.

Viele Grüße
Winni

gastleser
Gast

Re: Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was t

Beitrag von gastleser » Montag 2. April 2012, 16:11

Ich habe eher Angst vor Absetzerscheinungen. Ich nehme 225mg, Also Morgens 150 und Nachmittags 75. Wenn ich die 2. weglasse (also ganz), Habe ich nachts Träume, die so realistisch sind wie Kinofilme. Ich bin da voll dabei. Kam auch schon vor, dass ich mich mit nem Typen geprügelt hab im Traum und hab mit gestrektem Fuß das Bügelbrett umgekickt ;) Aber ich tests mal mit 2x75 täglich. Ich dachte halt eher, es gibt ein Reizförderndes Medikament oder so.

jefdam
Gast

Kennt jemand eine Quelle für Venlafaxin?

Beitrag von jefdam » Sonntag 6. Mai 2012, 00:46

Hall Zusammen,

ich bin gerade auf der Suche nach einem Shop, der rezeptfrei Venlafaxin (ein SNRI) verkauft.
Gibt es unter euch jemanden, der einen solchen Shop kennt?

Gruß

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Diavolo
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Re: Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was t

Beitrag von Diavolo » Sonntag 6. Mai 2012, 14:11

Hier gibt es Infos zum Wirkstoff: http://de.wikipedia.org/wiki/Venlafaxin

Grazy
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Registriert: Montag 2. Juli 2012, 20:23

Venlafaxin

Beitrag von Grazy » Montag 2. Juli 2012, 20:55

Hi,

ich nehm das Zeug seit ner Woche und abspritzen ist fast unmöglich und wenn mit extrem viel "Arbeit" verbunden und spaß macht,s dann n atürlich auch nimmer.
Ich nehm 75 mg morgen,s (soll aber bald auf 150 hoch^^ das werd ich im Leben nmicht machn)
iss hier jemand der da Zeug auch nehmen muß und mir sagen kann ob der Orgassmus wieder normal wird??

Ich kann imho noch spritzen aber es macht keinen Spaß weil ich dann mitlerweile sowas von schwitz das mir Bäche runter laufen iss voll ätzend *grrrr

das ganze höhrt sich lustiger an als es ist^^

n aja vielleicht kann mir ja wer helfen

LG

Grazy aka Horst

keiner
Gast

Re: Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was t

Beitrag von keiner » Donnerstag 24. Januar 2013, 08:23

Hi an alle,
ich lese schon eine Weile im Forum mit und habe auf Grund ! der Einnahme von Venlafaxin mal Tadadel bestellt.
Da ich früher eigentlich recht schnell erregbar und auch keine Probleme mit der Errektion hatte, war mein Problem eher das Schnelle Kommen.
Ein bischen Üben und mentale Konzentration hatten kleinere Erfolge, aber der Durchbruch war es nicht.
Nun bekam ich vor ca. 1,5 Jahren so etwas wie Burnout und bekam Venlafxin 150. Der Effekt auf die Ausdauer ist ja bekannt und war auch erwünscht.
Seit gut 2 Monaten nun wurde es immer schwieriger, eine Errektion zu bekommen und zu halten, nur bei hochgradiger Erregung, was aber dann eigenartiger Weise zu einem ganz schnellen Orgasmus führte.
Mist :( , nun (nach diversen Versuchen mit Maca, chili-Rezepten etc.) habe ich in Eigenverantwortung die Venlafaxin-Dosis reduziert und mal ein Produkt (bezogen vor dem Entdecken dieses Forums) Namens Maxidus probiert, angeblich Natur, aber garantiert ein PDE-5 Hemmer enthalten.
Es funktioniert. Das Produkt ist hoffnungslos überteuert und darum die oben erwähnte Bestellung bei potenzgenerika.de. Nun hoffe ich, dass ich damit keinen Fehler gemacht habe und meine Sexuelle Balance wieder hin bekomme.
Also nochmal zusammengefasst: Nach längerer Einnahme von Venlafaxin ging die leichte Libidoeinschränkung in eine schöne ED über. Durch die Einnahme eines Pde-5-Hemmers und gleichzeitige leichte Reduzierung von Venlafaxin habe ich nach ersten Selbstversuchen wieder alles im Lot.
Reaktion auf häufigere und längere Einnahme bleibt abzuwarten.
Gruß
Allesok

Sven
Beiträge: 340
Registriert: Samstag 21. Mai 2011, 20:50

Re: Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was t

Beitrag von Sven » Donnerstag 24. Januar 2013, 11:20

Da meine Partnerin auch Venlafaxin nimmt (ADS, Depression), kann ich nur bestätigen, dass es ihr verdammt schwer fällt, einen Orgasmus zu bekommen. Kenne sie ja schon, bevor sie das Medi nahm. Geil ist sie aber trotzdem. Es erfordert viel mentale Kopfarbeit und Loslassen, damit sie kommen kann. Der Orgasmus ist wohl dann auch langgezogener, aber wohl irgendwie nicht sooo intensiv.

Sie nimmt derzeit 75mg Retard, möchte erhöhen auf 150mg, da ihr das Medi im Alltag sehr gut hilft. Da muss eben jeder auch für sich entscheiden und abwägen. Immerhin können die Umstände, die zur Medi-Einnahme führten, für sich allein auch schon sexuelle Probleme erzeugen. Gerade psychische Belastungen führen ja auch oft dazu.

Übrigens haben sehr viele Frauen die Einstellung, wenn der Sex geil und schön war, nicht unbedingt kommen zu müssen. Klappen tuts dann meist aber trotzdem.
Vielleicht können wir Männer daraus lernen und einfach Spaß am Vögeln haben, dann klappts auch mit dem Kommen.

Bin übrigens auch nicht unbelastet.
Ich komme prinzipiell spät. Sehr selten mal schnell, meist wenn ich den aktuellen Zustand einfach nur geil finde und an nichts anderes denke.
Mit dem AD Sepram lag ich früher, nachdem meine damalige Freundin schon dreimal gekommen ist und mir noch 'ne Weile versuchte zu helfen, mind. weitere 30 - 60 Minuten im Bett und wixte mich Schweißgebadet zum Höhepunkt.

Ein Mittel gegen die NW der AD's kenne ich leider nicht.
Vielleicht eines der typischen entspannend wirkenden Geilmacher. Aber da wäre mir das Risiko evtl. Wechselwirkungen zu hoch.
Wer mit kleinen Dingen keine Geduld hat, wird große Dinge nie erreichen!

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Santino
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Re: Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was t

Beitrag von Santino » Donnerstag 24. Januar 2013, 23:06

Sagt mal, bin ich der einzige, der es krass findet was ihr euch da reinpfeift?!

Also nicht falsch verstehen und es gibt tatsächlich Indikationen für solche Medikamente.

Aber macht ihr auch eine psychotherapie oder irgendwas gegen die Ursache oder habt ihr euch von nem geldgeilen Psychiater einreden lassen, dass man da nicht viel machen kann außer Medikamente nehmen?

Das wäre für mich echt die allerletzte Alternative und ich bin was das Thema angeht nicht unerfahren. Mein Bruder litt nach dem Studium, Trennung und Familienstreit (all die Dinge traten auf einmal ein) auch unter Depression inklusive Angststörungen.

Das ganze hat ein halbes Jahr gedauert und jetzt stabilisiert er sich wieder. Medikamente hat er nie genommen, obwohl er scheinbar durch die Hölle gegangen ist, wobei der erste Psychiater ihn bereits nach kurzer Behandlungsdauer mit Antidepressiva einstellen wollte. Gott sei Dank bin ich über Bekannte dahinter gekommen, dass dieser Psychiater ein schwarzes Schaf ist und habe mich für meinen Bruder um eine gute Adresse gekümmert. Er slebst hatte absolut keinen Nerv mehr dafür.

Sein neuer Psychiater und Psychotherapeut hat nur die Hände vor den Kopf zusammengeschlagen als er das gehört hat.

Ich war mal mit bei so einer Sitzung und seine Worte waren, dass Medikamente gerade bei Angststörungen möglichst vermieden werden sollten. Der Patient sollte stattdessen lernen mit der Angst umzugehen und Strategien lernen sich selbst zu entspannen.

Mein Bruder hatte echt aus dem nichts einfach so Angst. Er konnte es oft selbst nicht fassen und dachte er wäre verrückt.

letztlich kann man sagen, dass einfach nur ein Haufen voller Emotionen wie Schuldgefühle, Wut und Ohnmacht verdrängt in ihm schlummerten. Er hat das alles in der Psychotherapie durchlebt und beherrscht autogenes Training mittlerweile auf einem Level, dass er binnen Sekunden ziemlich Tiefenentspannt ist.

Jetzt ist er froh, dass er keine Medikamente genommen hat. Denn leider unterdrücken diese Antidepressiva teilweise oder ganz den verarbeitungsprozess solcher Emotionen und daher ist es nur eine Frage der Zeit ehe die Symptome nach dem Absetzen wieder kommen.

Klärt mich auf wenn ich falsch liege, aber dieser Psychiater hat eine Erfolgsquote die für sich spricht...

LG

keiner
Gast

Re: Venlafaxin macht es schwer zum Orgasmus zu kommen, was t

Beitrag von keiner » Freitag 25. Januar 2013, 07:26

@santino,
hallo, man muss bei der Einnahme von Antidepressiva selbstverständlich unterscheiden, für wen welches Medikament, und ob überhaupt ein Medikament.
Ich kenne selbst einige Fälle, mich eingeschlossen, wo eine Einnahme von sogenannten Seretonin-Wiederaufnahme-Hemmern gut ansprechen. Ich persönlich habe z.B. ständig gegen Antriebslosigkeit (so ein Gefühl, dass ich total kaputt bin) kämpfen müssen, dazu verbunden mit Ausrastern bei absoluten Kleinigkeiten, z.B. totale Wutanfälle bei ´ner roten Ampel, wenn ich keine Zeit hatte. Hinterher habe ich mich selbst gefragt, ob ich nich ganz dicht bin aber in diesem Moment war keine Kontrolle mehr da.
Das tut übrigens der Familie auch nicht gut, was für mich der Hauptgrund war, etwas zu unternehmen.
Und mal eben eine Auszeit nehmen war als Selbstständiger leider auch nicht drin.
Mit Einnahme von Venlafaxin wurde es merklich besser, um nicht zu sagen super (bis auf die nun kürzlich auftretenden Probleme :?
Ich habe jedoch eine Bekannte, die mit starken Angstzuständen zu kämpfen hat. Sie nimmt ebenfalls Venlafaxin, nur scheint mir dort die Einnahme nicht so sinnvoll. Sie ist zwar ruhiger, aber eher wie sediert.
Ständig müde, unzufrieden mit sich und der Welt, auf gut deutsch: Alles Sch....!
Und was passiert ? Ihre Ärztin erhöht einfach ständig die Dosis...
Also es gibt, wie auch bei der Einnahme von anderen "Helferlein" , Unterschiede bei Wirkung, Verträglichkeit und Nutzen.
Gruss
allesok

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