ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johanniskraut

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Gurke
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Re: ewigzeiter und seine Probleme stellen sich vor

Beitrag von Gurke » Freitag 23. November 2012, 14:18

Habe grad den verlinkten Thread durchgelesen und bei mir ist es so gewesen wie bei den dort Erfolgreichen. Allerdings eben so, dass ich locker eine Stunde oder länger durchhalten kann wenn ich will. Die Wirkung setzte nicht sofort mit der ersten Einnahme ein. Aber auch nach 4 Monaten geht es mir durch Johanniskraut nur besser und nicht schlechter, mal abgesehen davon, dass meine Freundin manchmal wund ist ;)

Nur die Preise die sie dort nennen sind überzogen. Für 90 Stück zahl ich glaub ich hier immer 16 oder so Euro, jedenfalls unter 20. Die Präparate sind nicht rezeptpflichtig, aber man sollte lt der Studien die ich gelesen habe und wie auch die dort im Thread sagen, was aus der Apotheke und nicht aus der Drogerie nehmen.

Nimm morgens und abends eine. Oder eine am Tag. Also 450 - 900 mg. Das ist die Menge die sich lt Studien die ich gelesen habe am Besten auf die Stimmung auswirkt. Deswegen sind auch alle Präparate in dieser Wirkstoffkonzentration erhältlich. Drüber oder drunter soll man wohl nicht gehen.

Würde mich freuen wenn du mir ein Feedback gibst, falls du es ausprobierst.

ewigzweiter
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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von ewigzweiter » Freitag 23. November 2012, 14:27

Eigentlich wollte ich erst das tramadol ausprobieren.
Beides gleichzeitig ist wohl eher nicht zu empfehlen, oder? Ich mein wegen dem Serotoninhaushalt.

Gurke
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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von Gurke » Freitag 23. November 2012, 14:32

keine Ahnung. Aber, ohne Werbung machen zu wollen, nimm doch zuerst das Sanftere...
Letzten Endes mein Bier ist es natürlich nicht, aber bevor ich eine Bombe nehme bei der Langzeitkonsumenten von Abhängigkeitserscheinungen berichten, würde ich doch das Sanftere nehmen.
Nur meine 10 Cent dazu :)

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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von käng » Freitag 23. November 2012, 19:25

Hm, der Tipp, das Zeug in der Apo und nicht im Drogeriemarkt zu kaufen, ist seltsam: Hier wie dort bekomme ich Dosierungen von etwa 300-500mg pro Kapsel. Habe ich irgendetwas übersehen? Oder unterscheiden die sich qualitativ, also die mg-Angabe allein ist nicht aussagefähig?
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Gurke
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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von Gurke » Freitag 23. November 2012, 20:51

irgendwo habe ich damals mal was dazu gelesen bevor ich damit begonnen habe. Es gibt da wohl Unterschiede. In dem verlinkten Thread steht auch was dazu. Ich fahr mit dem Zeug aus der Apotheke gut und hab keinen Grund, das zu hinterfragen ;)

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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von Neuhier » Samstag 24. November 2012, 10:24

Vielleicht kam dieser "Tipp" auch einfach aus Richtung der Pharmaindustrie. Wie oft hören wir, wir sollten lieber dies und das in der Apo kaufen, ist doch im Grunde bei den PDE ebenso. Auch bei den Nahrungsergänzungsmitteln krieg ich das immer wieder mit. Dabei sind die Sachen dort einfach nur überteuert und teils sogar niedriger dosiert.

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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von Gurke » Montag 26. November 2012, 00:03

Meinen Recherchen zufolge die ich mir dieses Wochenende mal rausgelassen habe, da ich das Thema ja angebracht habe, sind bestimmte Johanniskrautpräparate deswegen apothekenpflichtig weil sie in der Wirkung zu stark sind, um in einer Drogerie abgegeben zu werden. Schließlich werden sie als sanfte Antidepressiva respektive Stimmungsaufheller benutzt und nicht originär gegen EP eingesetzt. Bezüglich EP ist es wohl so, dass der Serotoninspiegel im Hirn das Ganze mitsteuert und der Gehalt an Hypericin in dem Produkt maßgeblich mitbestimmt, ob es gegen EP wirkt.
Das ist also eine gesetzliche Vorgabe bzw in einer Richtlinie so beschlossen worden und keine Finte der Pharmaindustrie, die im Übrigen ja auch an den Mittelchn in der Drogerie verdienen dürfte ;)

Habe verschiedene Posts in einschlägigen Foren gefunden, die belegen, dass wohl einigen es so ging wie mir, andere wiederum keine entsprechenden Erfahrungen gemacht haben. Scheinbar wirkt es also nicht bei jedem.

Als weiteren Hinweis habe ich aufgetan, dass Sport, der die Bein- und Leistenregion und im Speziellen die Beckenbodenmuskulatur kräftigt, auch hilfreich sein kann gegen EP auf lange Sicht. Im Übrigen habe ich selber das auch bezüglich der ED festgestellt.
Habe ich anfangs noch die kleinen Helferlein wirklich gebraucht als ich gemerkt habe, dass nicht mehr so viel ging, habe ich mit einer Umstellung meiner Lebensgewohnheiten mittlerweile wieder eine gute Potenz erreicht. Auf die Mittelchen greif ich dennoch gerne zurück - ist eben doch nochmal anders ;)

Wer das Rauchen aufgibt, sich gesünder ernährt und (wieder) beginnt Sport zu treiben, kann damit auch schon eine Menge für sich tun... Insbesondere Jogging und Schwimmen haben da bei mir geholfen. Wenn man schwimmt, kann man sich danach noch mit dem Rücken zum Beckenrand ins Wasser legen, zieht die Beine gespreizt knapp über die Wasseroberfläche und drückt sie dann mit dem Hintern wieder zusammen unter Wasser. Das kräftigt ungemein.

Als ich damit begonnen habe, hatte ich immer am nächsten Tag eine prächtige Morgenlatte. Mittlerweile ist sie auch unabhängig davon da....

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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von Neuhier » Montag 26. November 2012, 17:43

Gurke hat geschrieben:...
Das ist also eine gesetzliche Vorgabe bzw in einer Richtlinie so beschlossen worden und keine Finte der Pharmaindustrie, die im Übrigen ja auch an den Mittelchn in der Drogerie verdienen dürfte ;)

....
Das glaube ich je nach Produkt und Hersteller nämlich nicht. Beispiel "das gute Plus" von DM, weiß nicht in wie weit da die Pharma wie z.B. Bayer drin hängt, ebenso die ganzen Nahrungsergänzungsmittel.

PS: Was aber natürlich deine Aussage nicht entkräften soll, denn klar gibt es Vorgaben und ab einem gewissen Gehalt von div. Stoffen sind diese in D nicht mehr verkehrsfähig und werden ggf. als Medikament eingestuft.

Nur gibt es ja dennoch Produkte die höher dosiert sind als in der Apo und dennoch als NE frei verkauft werden.

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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von käng » Montag 26. November 2012, 18:19

Mir ist vor allem unklar, inwieweit die mg-Angabe des Wirkstoffs vergleichbar ist. Im Drogeriemarkt gibt es Johanniskraut mit 600mg, in der Apo hat es teilweise nur 325mg. Möglicherweise sind diese Angaben eben nicht vergleichbar - aber wie unterscheide ich dann hoch wirksame von nutzlosen Präparaten? Am Hinweis "Apothekenpflichtig" vielleicht?
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Re: ewigzeiter u seine Probleme stellen sich vor - Johannisk

Beitrag von Gurke » Montag 26. November 2012, 19:24

Neuhier hat geschrieben:
Das glaube ich je nach Produkt und Hersteller nämlich nicht. Beispiel "das gute Plus" von DM, weiß nicht in wie weit da die Pharma wie z.B. Bayer drin hängt, ebenso die ganzen Nahrungsergänzungsmittel.
Es ist ja üblich, dass Hersteller aller möglichen Produkte nicht nur die Marke lancieren sondern beispielsweise auch in Discountern ähnliche oder gleiche Produkte unter anderem Namen anbieten, um ein größeres Feld abzudecken. Aber das müssen wir ja nicht diskutieren.

Ich denke, dass man jedenfalls nichts falsch macht, wenn man sich an die Produkte hält, die apothekenpflichtig sind, denn auf den Wirkstoff kommt es ja an ...

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